Glossar: Seele

Die Seele ist das, was du wirklich bist. Sie entstand aus einem Funken des Urbewusstseins und hat den Zweck, immer mehr Antworten auf die Frage Wer bin ich? zu finden. Die Seele ist Bewusstsein und hat ihre eigene, unverwechselbare Identität. Seit der Erschaffung von Energie hat sie ihre eigene Energie, die sie umgibt. Ein beseeltes Wesen ist also ein singuläres Bewusstsein mit Energie, das alle Eigenschaften und Fähigkeiten des Urbewusstseins hat.
Du hast keine Seele, vielmehr bist du ein Ausdruck der Seele. Der Mensch, der ich bin, ist ein Ausdruck der Seele, die ich bin. Die Seele ist der göttliche Aspekt des Wesens, das du bist, der Mensch ist der menschliche Aspekt.
Am häufigsten verwende ich Göttlichkeit und götliches Selbst als Synonym für die Seele. Gelegentlich auch Kern oder Essenz. Ein Zeit lang mochte ich Tiefe gerne. Gelegentlch sage ich auch einfach nur Gott und meine damit die Seele.
Die viel zitierte innere Stimme ist die Stimme der Seele.

Der Begriff wird in folgenden Beiträgen verwendet:

15 Jahre Reiner Maria

Vorgestern Abend ist mir aufgefallen, dass es mich schon seit 15 Jahren im Internet als spirituellen Lehrer gibt, als Lehrer der Neuen Energie. Gewechselt haben die Namen meiner Websites und die Domänen. Gleich geblieben ist das Wesen dahinter, nämlich ich, und die grundsätzliche Ausrichtung, nämlich die Unterstützung zuerst nur erwachender Menschen und später erwachender und erleuchteter Menschen.

Kampf der Giganten

Die zwei Giganten, von denen ich spreche, sind das menschliche Selbst und das göttliche Selbst. Und sie sind wahrlich Giganten, beide. Ich sehe immer deutlicher, wie gigantisch sie sind. Wie groß und mächtig, und mit welcher Gewalt sie vorgehen. Sie kämpfen darum, wer das Leben des Menschen steuert bzw. wer es besser steuert.

Der Einfachheit halber nenne ich in der Folge das göttliche Selbst Seele und das menschliche Selbst Mensch. Damit meine ich den Nur-Menschen, der so tut, als ob keine Seele in ihm wäre.

Die Dinge des weltlichen Lebens

Es ist eine alte und zentrale Frage aller erwachenden und erst recht aller erleuchteten Menschen, wie sie mit ihrem Wissen (ich meine echtes Wissen der Ebene 4), ihren Erkenntnissen und ihrem Anderssein in der heutigen Welt leben können. Wie sie mit den Dingen, die alle Schlafenden Leben nennen, umgehen. Also mit den weltlichen Dingen sozusagen. Wie sie mit den ganzen Systemen, die Menschen erfunden haben, zurecht kommen können.

Mein persönlicher Rückblick auf 2023

Mein heutiger Jahresrückblick ist sehr persönlich. Das ist er natürlich immer irgendwie, aber heute schaue ich wirklich nur auf das, wie ich 2023 erlebt habe, was sich in mir getan hat, welche Entwicklungen bei mir stattgefunden haben. Es gibt nichts Allgemeingültiges, nur mein Leben. Deshalb ist es mein persönlicher Rückblick, der für die meisten Leser vielleicht nur mäßig interessant ist.

In diesem für mich ganz besonderem Jahr haben vier Elemente und ein Mensch eine herausragende Rolle gespielt.

Das Wichtigste beim Erwachen

Heute knüpfe ich zum Teil an meinen Blogeintrag vom 13. 12. an, an einen Teilaspekt, über den ich vor elf Tagen geschrieben habe. Für manche Leser ist mein heutiger Eintrag sicher ein Weihnachtsgeschenk, deshalb schreibe ich heute darüber. Über die wichtigste Sache beim Erwachen, die oft, oder gar meistens, nicht nur ignoriert, sondern sogar zertrampelt wird.

Ein Drängen in mir

In der Nacht auf Freitag spürte ich, bereits im Bett liegend, ein Drängen in mir. Ich konnte längere Zeit nicht einschlafen, weil da dieses Drängen war. Es rührte daher, dass am Freitag immer geputzt wird und die Bettwäsche und die Handtücher gewechselt werden. (Ich wohne noch immer im Hotel.) Ich muss dann früher aufstehen, mich zuerst anziehen und danach erst frühstücken usw. Mein gewohnter und geliebter Tagesablauf ist gestört, und überhaupt mag ich es gar nicht, wenn ich etwas tun muss.

Zurück zur Menschlichkeit

Gestern Nacht ist mir aufgefallen, welch bemerkenswerte Reise ich seit dem Beginn meines Erwachens zurückgelegt habe. Es hat natürlich wieder ein paar Katalysatoren in Form von zwei Filmen und einem Hörbuch gegeben, die mein Erkennen hervorgerufen haben. Und es hat natürlich wieder mit Liebe zu tun, mit viel wunderschöner Liebe. Ich weise auch gleich darauf hin, dass mein heutiger Beitrag direkt mit dem Blogeintrag zu tun hat, den ich am 24. 12. veröffentlichen werde.

Liebe und Veränderungen in mir

Seit mindestens einer Woche – eher länger – steht in mir die Liebe im Vordergrund. Und zwar die menschliche Liebe, nicht die göttliche. Allerdings die menschliche Liebe ohne die Anhaftungen, die Menschen an sie machen, hängen, knüpfen usw. Die bereinigte menschliche Liebe sozusagen. Liebe ohne Erwartungen und ohne Agenda. Diese menschliche Liebe, die das Urbewusstsein gar nicht kannte, die sich erst auf der Erde entwickelt hat, ist wunderwunderschön, und sie hat sich in mir während der letzten ein bis zwei Wochen in den Vordergrund gedrängt. Aber total.

Was in mir so vorgeht

In mir laufen auch Prozesse ab, wie in jedem Menschen. Es laufen immer irgendwelche Prozesse ab, das ganze Leben ist ein ständiges Werden und Vergehen. Die Kunst dabei ist, lediglich Zeuge der Prozesse zu sein und sie nicht steuern zu wollen. Heuer, besonders in den letzten paar Monaten und ganz besonders in den letzten paar Tagen, finde ich diese Prozesse richtig spannend, und so entfaltete sich gestern langsam das Bedürfnis, darüber zu schreiben.

Du bist es!

Die zweite Sache, die erwachende und zum Teil erleuchtete Menschen lange Zeit nicht wirklich wahrhaben wollen, ist: Du bist es! Du bist das Wesen, das dein Leben erschafft und gestaltet. Und zwar nur du. Es sind nicht Zufälle und das Schicksal, es sind nicht andere Menschen, es ist nicht der Staat und seine Behörden, und es ist schon gar nicht irgendein Gott irgendwo da oben. Es sind keine Energien, die du beschwören musst, damit sie in dein Leben kommen. Es ist nicht das Wetter, es sind keine Sonnenwenden, Sternbilder, einzelne Gestirne oder gar „das Universum“.

Mein Erwachensprozess

Ich habe gerade Lust, über meinen Erwachensprozess zu schreiben, weil mir das letzte Nacht eingefallen ist. Das ist schon ein bisschen seltsam, weil die Zeit meines Erwachens normalerweise in meinem Gedächtnis nicht vorhanden ist. Diese Zeit ist ein paar Jahre nach meiner Erleuchtung mangels Bedeutung aus meinem Gedächtnis verschwunden. Aber dann ist mir eingefallen, dass das Erwachen unter anderem eine große Transformation ist, und ich befinde mich heuer schon das ganze Jahr wieder in einem Transformationsprozess, womit ich übrigens nicht der einzige bin.

Wünschen, sehnen, streben

Sowohl im Kapitel Neue Energie als auch hier im Kapitel Schöpfung bin ich an mehreren Stellen auf das Sehnen und das Streben eingegangen. In diesem Unterkapitel bringe ich es auf den Punkt und befasse mich eingehend mit dem Wüschen. Alle drei Dinge haben unmittelbar mit Schöpfung zu tun bzw. beeinflussen direkt die Schöpfungen des Menschen. Ebenso fallen in diese Gruppe das Hoffen und das Erwarten, also gehe ich auch darauf kurz ein.

Kapitel
Schöpfung

Goldgräber

Heute ist unmittelbar nach dem Aufstehen etwas Bemerkenswertes geschehen. Ich habe mich gefragt, oder besser, ein Teil von mir hat gefragt, was ich heute zu tun habe. Und als ich dann festgestellt habe, dass ich nichts zu tun habe, so wie jeden Tag, wurde dieser Teil von mir nervös. Und ich habe mich von dieser Nervosität anstecken lassen, für ein paar Augenblicke. Ich habe mich noch einmal in mir umgesehen, ob ich etwas übersehen oder vergessen hatte, aber da war nichts. Ich habe heute nichts zu tun.