15 Jahre Reiner Maria

Vorgestern Abend ist mir aufgefallen, dass es mich schon seit 15 Jahren im Internet als spirituellen Lehrer gibt, als Lehrer der Neuen Energie. Gewechselt haben die Namen meiner Websites und die Domänen. Gleich geblieben ist das Wesen dahinter, nämlich ich, und die grundsätzliche Ausrichtung, nämlich die Unterstützung zuerst nur erwachender Menschen und später erwachender und erleuchteter Menschen. (Mir fällt ad hoc keine Website ein, auf der erleuchtete Menschen unterstützt werden.) Jedenfalls muss ich sagen, dass ich ziemlich stolz auf meine Schöpfungen und meine große Gesamtschöpfung bin. yes

Ich schaue gerne auf den Anfang zurück. Am Anfang ist alles neu und alles frisch, da ist Aufbruchstimmung und Begeisterung. Nach meiner Erleuchtung im Dezember 2009 habe ich in der ersten Jännerhälfte 2010 mit der Arbeit an meiner ersten Website begonnen. Das war eine Website für eine Community, nämlich für Shaumbra. Ich habe nicht bei null begonnen, denn es hatte schon eine Website namens Shaumbra Österreich gegeben, die einfach aus einer Adressenliste von Shaumbra in Österreich bestand. Da waren über hundert Menschen gelistet, die die Basis meiner neuen Gemeinschaft wurden. Betrieben wurde diese Seite von Thomas Georg Granegger, den ich an dieser Stelle einmal ehren möchte. Anfang Jänner 2010 rief er mich an und fragte mich, ob ich diese Seite übernehmen wollte, er hatte keine Lust mehr. Überrascht und begeistert sagte ich zu.

Sofort entstand in mir ein Gebäude, was die Website alles beinhalten sollte. Ich machte natürlich von Grund auf alles neu und behielt nur den Namen und die Mitglieder. Auf Thomas’ alter Website platzierte ich einen Hinweis, dass hier bald Neues entstehen würde mit meiner E-Mail-Adresse. Die Frage war nur, wie ich das alles anstellen sollte. Ich hatte nämlich keine Ahnung vom Erstellen von Webseiten. cool Ich hatte viel Ahnung von IT, was mir geholfen hat, hatte auch einmal ein Projekt für ein Internetportal geleitet. Aber ich wusste nicht, wie das geht, wenn man es selber macht. Ich war mir aber sicher, dass alles ganz leicht entstehen würde.

Ich musste mich also schon ganz am Anfang auf mein Gefühl verlassen. Zuerst brauchte ich einen Provider, einen Webhoster, denn der von Thomas gefiel mir nicht. Ich suchte also im Internet und wählte rein nach meinem Gefühl einen aus. Ich bestellte sofort und übernahm die Domain shaumbra.at von Thomas’ Hoster. Das war in ein paar Minuten erledigt. Wie sich bald herausstellte, war meine Gefühlswahl goldrichtig. Mein Hoster passte genau zu meinen Bedürfnissen.

Dann brauchte ich ein System, mit dem ich alles machen konnte, was in mir so entstanden war. Wieder suchte ich und entschied mich sehr schnell rein nach meinem Gefühl. Auch diese Wahl erwies sich als goldrichtig, ich verwende dieses System heute noch immer. Natürlich musste ich lernen, wie das alles funktionierte, und ich kam schnell voran. Ich erstellte Stück für Stück meine Website, die von Anfang an eher groß angelegt war, und erstellte Inhalte für alle Rubriken, damit die Seite nicht leer war und die Leute sich orientieren konnten.

Am 28. Februar 2010 ging meine erste Website live. Sie hieß Shaumbra Österreich – Die Plattform für Neue Energie und hatte die Domain shaumbra.at. Ich informierte alle Benutzer und ging anschließend in mein Stammcafé, um einmal abzuschalten und durchzuatmen.

Als ich nach ein paar Stunden wieder nachhause kam, war schon was los auf meiner Seite, als ob die Menschen nur darauf gewartet hätten. Etliche Kommentare zu meinen Beiträgen, hoch erfreute Kommentare allgemein zu meiner Website und neue Beiträge der Benutzer. Auf dieser Seite konnten Shaumbra viel tun. Sie konnten ihre Schöpfungen präsentieren, ihre Webseiten, ihre Veranstaltungen, sich selbst natürlich, sie konnten Artikel schreiben und ihre Erfahrungen teilen. Natürlich konnten sie einander kontaktieren.

Von Anfang an hat mich eines gestört an meiner Seite, nämlich das Österreich. Nicht, weil ich Österreich nicht mochte, sondern weil meine Ausrichtung immer global war, nicht lokal. Ich empfand mich als freier Bürger des Planeten Erde, ohne regionale Identität. Ich hatte den Namen der Seite übernommen, weil sie schon einige Menschen kannten und bis dahin ausschließlich Österreicher registriert waren. Aber meiner Ausrichtung entsprechend hat sich schon in der Zeit, als ich die Seite erstellte, eine Schweizerin bei mir gemeldet. Also waren da von Beginn weg über hundert Österreicher und eine Schweizerin.

Im Lauf der folgenden Tage haben sich gleich mehrere Deutsche registriert. Ich staunte und staunte, wie schnell das ging. Es kam mir wirklich so vor, als ob der ganze deutschsprachige Raum  auf diese Gelegenheit gewartet hätte. Die Zahl der registrierten Mitglieder wuchs zügig, die Zahl der Besucher auch. Ganz am Anfang waren es 20 täglich, zu Jahresende 2010 über hundert. Jeden Tag.

Im Jahr 2011 renovierte ich die Seite und benannte sie um. Nun war es Open Shaumbra – Das Haus der Neuen Energie. Die Domain blieb dieselbe. Natürlich erschuf ich dabei etliche neue Features. Das Haus hatte nun viele Räume: ein Atrium in der Mitte, ein Skriptorium, ein Fernsehzimmer uvm., sogar eine Toilette. Shaumbra Österreich war sehr schön gewesen, Open Shaumbra war prächtig. Das Feedback war fulminant.

Ich startete Anfang 2010 alleine, denn die Menschen von der Adressenliste kannte ich nicht.  Am Ende dieses Projektes gegen Ende 2011 gab es über 400 Mitglieder aus acht Ländern mit über 400 Besuchern täglich. Ich war im deutschsprachigen Raum zu einer großen Nummer im spirituellen Bereich geworden, ich war weithin bekannt, sogar das Fernsehen war auf mich aufmerksam geworden. Am Ende kannte ich weit über hundert erwachende Menschen, einen Großteil persönlich.

Bücher von mir hat es von Anfang an gegeben, am Ende drei. Ich habe sie einfach über die Website verkauft, ganz simpel als PDF. Dafür hatte ich einen eigenen Shop erstellt. Dienste hat es nicht gegeben gegeben. Und was passierte? Menschen fragten danach und sind zum Teil von weit her zu mir ins Grünhexenland in der Südsteiermark gekommen, um mit mir zu reden und sich unterstützen zu lassen. Ich habe damals nicht einmal Geld dafür verlangt. Die Menschen haben gegeben, was sie sich leisten konnten und wollten.

Diese ersten knapp zwei Jahre Reiner Maria im Internet zeigen ein paar Dinge sehr schön. Am Anfang hatte ich nur Leidenschaft und Begeisterung für das, was ich tun wollte. Dabei hatte ich keine Agenda. Ich wusste nicht einmal, wovon ich leben sollte. Das, was ich tat ohne Agenda, hat in kurzer Zeit sehr viele Menschen angezogen. Es kam einfach eins zum andern, ich habe nichts davon forciert oder gar geplant. Ich habe immer nur aus Freude und Leidenschaft gehandelt. Schon nach einem Jahr war ich weithin bekannt, und Menschen kamen zu mir. Und sie haben meine Bücher gekauft, die damals ziemlich teuer waren. Auf meiner Website war unglaublich viel los, jeden Tag sind Gespräche entstanden, es hat viel Austausch gegeben. Ich habe einfach nur Neue Energie gelebt, und das spürten die Menschen sehr deutlich. Schon nach einem Jahr hat sich das Fernsehen (ORF) bei mir gemeldet. Eine Redakteurin ist halt über meine Website gestolpert. Ich habe verschiedene Anfragen von ganz verschiedenen Menschen bekommen, an Projekten mitzuarbeiten. Ich habe von Anfang an das tatsächlich gelebt, was ich in meinem tiefsten Inneren wusste.

Die Zeit mit der Gemeinschaft hat mich stark ausgelaugt. Das lag natürlich an mir, denn ich war sehr dienstbar. Sicher, die Gemeinschaft wollte viel von mir und immer mehr, aber ich war der, der ihren Wünschen bereitwillig entgegengekommen ist. Und dann habe ich auch noch Kritik geerntet. Nicht viel, aber das machte mir auch zu schaffen, weil ich ja ohnehin schon so viel gemacht hatte. Das kennen wohl viele Menschen aus ihrem eigenen Leben. Ich habe mehrere Initiativen gestartet, die allesamt gescheitert sind. Ich habe damals begonnen zu erkennen, das Erwachende Erleuchtete nicht verstehen. Ich habe mich damals gefühlt wie eine alte Dampflok, die einen langen, schweren Zug hinter sich nachzog. Ich habe alles für die Gemeinschaft getan und wenig für mich.

Aber mein großer Vorteil damals war, dass ich sehr viel geschrieben habe. Das heißt, ich habe mich extensiv selbst ausgedrückt, und das ist angewandte Neue Energie. In der alten Energie lernt sich ein Mensch durch den Blick in den Spiegel selbst besser kennen, in der Neuen Energie durch Selbstausdruck. Zweiteres ist hundertmal schneller, effizienter und gründlicher. So habe ich die großen Themen, die ich noch hatte, schnell aufgelöst. Ich liebe heute noch meinen Blog aus 2010 ganz besonders.

Es war nur natürlich, dass ich Open Shaumbra im November 2011 aufgab. Parallel dazu folgte Der Leuchtturm mit der Domain rfmp.at. RFMP sind die Initialen meines vollen bürgerlichen Namens, Reiner Franz Maria Patzner. Den habe ich damals für ein paar Dinge verwendet, wie für meine Bücher, mein damaliges Facebook-Profil und eben als Domain für den Leuchtturm. Von meiner vorigen Seite habe ich alles übernommen, was ich selbst geschrieben hatte und nichts, was andere geschrieben hatten. Schon allein aus urheberrechtlichen Gründen, aber es war vor allem eine Loslösung von der Gemeinschaft, die mir wichtig war. Du siehst, weder im Namen noch in der Domain kommt Shaumbra vor.

Der Leuchtturm wurde wieder sehr groß, meine Kreativität war grenzenlos. Es gab auch wieder eine Gemeinschaft, eine sehr viel kleinere. Nur wenige Menschen von früher waren dabei, dafür einige neue. Ich habe nämlich damals eine Gebühr dafür verlangt, weil ich wusste, dass zahlende Mitglieder mich nicht einfach blöd kritisieren würden. Die Gebühr war klein, einmalig 15 Euro, aber das genügte, um Leute, die nur meckern wollten, fernzuhalten. Denn spirituelle Egos sind nicht bereit, auch nur einen Euro dafür zu bezahlen, dass sie sich aufplustern können. Sie wollen ja Energie von anderen haben, und keine abgeben.

Die neuen Mitglieder hatten aber einen Vorteil von ihrem kleinen Beitrag. Ich hatte einen ausgeklügelten Shop erstellt, in dem die Mitglieder ihre Schöpfungen verkaufen konnten. Das war schon ein Anreiz. Ich verlangte dafür läppische 10% des Verkaufspreises, weil ich ja auch Arbeit mit dem Shop hatte. 90% blieben beim Schöpfer.

Am Leuchtturm führte ich auch meine Dienste ein, die sich im Lauf der Zeit natürlich verändert haben. Ein nettes Feature, an das ich mich erinnere, waren die Leuchtturmstrahlen, die man abonnieren konnte. Das waren tägliche Kurzmitteilungen zur Inspiration der Erwachenden. Die Abonnenten mochten das sehr.

Am Leuchtturm war mein Leben schon deutlich stressärmer als davor, dennoch kam es 2012 zu einer Zäsur. Mein Energieniveau ist irgendwann stark abgefallen, ich geriet an sehr grundsätzliche Dinge. Ein paar Tage verbrachte ich sogar ausschließlich im Bett. Mir wurde klar, dass ich an meinen Aktivitäten im Internet grundlegend etwas ändern musste. Eine Nebenbeihandlung war, dass ich mich auf Facebook in Reiner Maria umbenannte. Ich stieß auf Allen Stacker, der mich sehr berührte, und nahm auch Kontakt mit ihm auf. Was für eine schöne Energie da kam!

Ich trennte mich innerlich zügig vom Leuchtturm und begann, an den Neue Energie Lehren zu arbeiten, die im Frühsommer mit der Domain neueenergie.cc online gingen. Keine Gemeinschaft mehr, nurmehr ich. Auch kein Blog, denn ich wollte weg von dem Tagesaktuellen. Ich wollte keine Besucher, die nur deswegen kamen, weil es jeden Tag oder alle paar Tage etwas Neues zu konsumieren gab. Die Lehren zu schreiben, begeisterte und erfüllte mich. Und es sind wieder ziemlich schnell ziemlich viele entstanden. Es gab also die Lehren, meine Bücher und meine Dienste. Ich habe sogar ein paar Seminare angeboten, die auch prompt gebucht wurden. Nur kleiner Andrang, aber immerhin.

Ich merkte aber, dass ich doch nicht darauf verzichten konnte, ab und zu so etwas Ähnliches wie einen Blog zu schreiben. Also habe ich gelegentlich auf Facebook sogenannte Notizen geschrieben, die es damals gab. Die waren damals durchaus auch dazu gedacht, einen Blog zu schreiben.

Im Lauf des Jahres 2013 habe ich immer mehr realisiert, dass ich besonders ab Ende 2011 dabei war, etwas aufrechtzuerhalten, was sich sehr anstrengend anfühlte. Kein Wunder, denn Aufrechterhalten ist alte Energie. Ich ließ im Spätherbst 2013 die Domain und den Webspace auslaufen und zog mich völlig zurück. Keine Website, kein Facebook, keine Kontakte zu alten Bekannten und Freunden, nichts. Ich war einfach weg.

In meinem Rückzug habe ich viel gelernt und gespürt, ich hatte viel Zeit zu erkunden, was mir wirklich wichtig war und was weniger. Und natürlich hatte ich viele Erkenntnisse. Er dauerte drei Jahre lang. Für mich weniger, aber für die Außenwelt waren es drei Jahre. Im Juni 2016 weckte mich meine Seele wieder auf, indem sie mir ein Buch schickte mit der typischen Leidenschaft der Seele. Ich konnte es nicht nicht schreiben. Am 1. November 2016, also genau drei Jahre nach meinem Rückzug, begann ich die Arbeit an meiner neuen Webseite, die von Anfang an online war. Nachdem ich ja keine Besucher zu erwarten hatte, konnte ich diese Seite am lebenden Objekt entwickeln. So konnten immerhin die Suchmaschinen damit beginnen, meine Seite zu indexieren. Meine Bekanntheit war mittlerweile null, ich habe also wieder ganz von vorne begonnen. Das hat mir durchaus gefallen.

Nun war mir klar: Die Neue Energie Lehren mussten auf die Seite und mein Blog ebenfalls. Natürlich auch meine Bücher. Gemeinschaft gab es keine und auch keine Dienste. Besucher, die ja wohl irgendwann kommen würden, sollten die Möglichkeit haben, anonym zu kommentieren. Auf Dienste hatte ich keine Lust, ich wollte eher zurückgezogen und beschaulich leben, meine Weisheit teilen und mich im Blog ausdrücken, wenn mir danach war.

Wenige Monate zuvor hatte ich von Jed McKennas erstem Buch Damnedest ein paar Auszüge gelesen und mir gedacht: „Stimmt. Erleuchtung ist wirklich die verdammteste Sache.“ Also habe ich meine Website Damndest genannt und ihr die Domain damnedest.site gegeben. Zwei Kapitel aus diesem Buch haben mir so gefallen, dass ich sie übersetzt und in den Besonderen Texten veröffentlicht habe.

Im Zuge des Erstellens meiner neuen Seite habe ich alles noch einmal gelesen, was ich je geschrieben hatte. Und ich war tief beeindruckt von mir selbst, von meiner Weisheit. Ab Anfang 2017 schrieb ich ein paar neue Kapitel in den Lehren, die erstmals speziell für erleuchtete Menschen gedacht waren. Ab März 2017 habe ich meine Bücher bei Amazon veröffentlicht, ich wollte mich nicht mehr selbst darum kümmern. 2010 und 11 hat es diese Möglichkeit des Self Publishing noch nicht gegeben, und Amazon macht es wirklich am besten. Nun gab (und gibt) es meine Bücher fast weltweit und wurden gleich 2017 tatsächlich auch in Spanien und Italien gekauft, später auch in anderen Ländern. (Im deutschsprachigen Raum sowieso.) 2018 habe ich mir auch andere Vertriebspartner gesucht, damit die Bücher auch ganz normal im Buchhandel erhältlich sind. Und siehe da, sie werden auch dort gekauft. Im Sommer 2017 habe ich dann doch wieder Dienste angeboten.

Nachdem meine neue Website Ende 2016 fertig war, bin ich nach gefühlten Ewigkeiten wieder auf Facebook gegangen, war schockiert von der Energie dort, und habe meine Website in meinem Profil eingetragen, ohne jemand zu kontaktieren und über meine Seite zu informieren. Erst nach und nach habe ich ab und zu etwas gepostet und ein paar alte Bekannte kontaktiert.

Meine neuen Lehren für Erleuchtete machten schnell die Runde. Wieder einmal schien es mir, als ob viele Menschen darauf gewartet hätten. Google kam mit seiner typischen Spirale und rankte meine Seite immer höher, was mehr Besucher zur Folge hatte, was ein besseres Ranking zur Folge hatte … . Bereits nach ein paar Monaten nach dem Veröffentlichen dieser neuen Lehren rangierte ich bei vielen Suchanfragen auf Platz 1 oder 2. Andere mühen sich jahrelang für ein besseres Ranking ab, ich tue einfach nur, was ich tue. Tja, alte Energie und Neue Energie.

Ich schätze, es war irgendwann 2018, als ich den Namen meiner Seite von Damnedest auf Reiner Maria änderte. Spät, denn ich fühlte schon seit längerem, dass sie nur so heißen kann, und dass die Domain reinermaria.one heißen muss. Aber das dauerte noch bis 2020. Ich wollte nämlich den Webhoster wechseln, mein alter passte für meine Zwecke nicht mehr. Ich nahm einen anderen, bei dem ich erst im Detail sah, dass er doch nicht passte. Schade, denn sonst passte dort wirklich viel. Dann habe ich die Sache eine Weile liegen gelassen und 2020 schließlich zugeschlagen. Neuer Hoster – neue Domain. Und nun hat alles zusammen gepasst.


Über den ganzen Zeitverlauf sieht man gut, dass ich mich von Leidenschaft und Gefühl leiten ließ, dass ich vieles ausprobiert habe, ausprobieren musste, um zu dem zu kommen, was gut für mich ist. In den ersten paar Jahren war ich viel zu sehr auf andere ausgerichtet. Dann glaubte ich, etwas aufrechterhalten zu müssen. Beides geht nicht im neuen Leben. Es mag aussehen wie ein Zick-Zack-Kurs, aber das war es nicht. Es war immer das Lernen aus Erfahrungen. Egal war mir dabei immer das Ergebnis, wichtig war das kompromisslose Gehen meines Weges und das Lernen daraus.

Über all die Jahre habe ich selbst-bewusst meine Weisheit hinausgetragen. Und ich habe mich nie geschämt, über meine Schwierigkeiten zu schreiben. Für beides wurde ich kritisierst von den nimmermüden spirituellen Egos. Es gibt ja viele Menschen, die sich erleuchtet präsentieren und sich so darstellen, als ob sie nie Schwierigkeiten hätten. Ich kann dir versichern, beides ist eine Lüge. Aber ich muss niemand persönlich kritisieren deswegen, diese Menschen interessieren mich einfach nicht.

Mittlerweile habe ich hunderte Menschen kennengelernt, erwachende und erleuchtete. Ich hatte und habe viele großartige Klienten. Das hat meinen Erfahrungsschatz enorm erweitert, sodass ich meinen Klienten immer besser dienen kann. Ich kann ihnen mit Freude und Liebe dienen, ohne ihr Diener zu sein. Das ist der wesentliche Unterschied zu den Anfangsjahren.

15 Jahre Reiner Maria. Es ist kein Geburtstag, weder der des neuen noch der des physischen Menschen. Es ist nicht einmal ein Jubiläum, das wäre am 28. Februar gewesen. Da habe ich aber nicht daran gedacht, es ist mir erst vorgestern aufgefallen. Dennoch feiere ich mich in diesen Tagen selbst, weil ich allen Grund dazu habe. smiley

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Kommentare

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Lieber Reiner,

ich dachte, ich hätte schon fast alles von dir gelesen. Da kommen die "besonderen Texte" und liefern neuen "Stoff". Wie schön. Ich gratuliere dir von ganzem Herzen zu diesem Jubiläum. Gratia, der Dank. Das passt sehr gut. Deine Texte und Worte und der Austausch sind für mich die essentiellste Quelle für Orientierung, Rat und auch Trost auf diesem Weg. Wenn mich andere unterwegs Seiende oder Fortgeschrittene oder wie auch immer ansprechen, ob ich mal Zeit hätte für ein Gespräch, mag ich nur noch sagen, mach ne Begleitung. Was besseres - wortwörtlich - fällt mir nicht ein. Deine Texte werden nie langweilig, wie wiederholend sie auch sein mögen (was sie natürlich nichte sind). Also schreib weiter (wenn du magst) und turmleuchte für andere.

In Liebe, Simone

Ich sage auch danke. smiley

Liebe Simone,

nur selten lese/höre ich etwas so profund Schönes über mein Wirken, über meine Arbeit, und damit letztlich über MICH. Dafür bedanke ich mich. heart Die meisten Menschen hier nehmen das alles für selbstverständlich. Ist ja schließlich mein „Job", denken sie vielleicht. Aber es ist nicht mein Job, es ist mein Sein, meine Freute, mein Ausdruck, meine Leidenschaft.

Und apropos Begleitung. Wenn du dich nicht bald bei mir meldest, melde ich mich bei dir. wink Da ist noch eine offene Frage. Ich bleibe hartnäckig. wink

Herzlichst heart

Reiner

PS: Wenn du angemeldet bist, brauchst du nicht „Simone 1" oder sowas schreiben, da ist dein Name bereits ausgefüllt. Und einen Editor hast du auch.