Allens Rückschau

Besondere Texte Anderer

Allen Stacker wurde gefragt, was er mit seinem heutigen Wissen anders machen würde, wenn er den Übergang noch einmal machen müsste. Diese Rückschau liefert wertvolle Hinweise darauf, wie ein erwachender Mensch mit seiner oft sehr schwierigen Situation umgehen kann. Hier ist Allens Antwort.


Wenn ich wüsste, was ich heute weiß, und alles noch einmal machen müsste:

Ich würde … wissen, dass ich KEIN spirituelles Erwachen zu meinen Bedingungen haben kann. ‚Ich kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzen’, wie das Sprichwort sagt. Ich wüsste, dass sich die Dinge für mich auf viele Arten ändern würden, einschließlich den Verlust von Dingen und nahen und lieben Menschen, und dass ich diese Dinge akzeptieren muss, ungeachtet dessen, wie unangenehm, beunruhigend und verwirrend (und oft Furcht erregend) diese Veränderungen erscheinen mögen.

Ich würde … wissen, dass im Gegensatz zu allem, was ich über den Pfad des spirituellen Erwachens gehört habe – all der himmlische Frieden und Glückseligkeit usw., ich in einem rauen Erwachen war – höchster Ordnung.

Ich würde … mir niemals Sorgen über irgendetwas machen. Alles, was Sorgen jemals für mich machten, war, schwere Zerstörungen an meinem Körper anzurichten und ihn in Unbalance und Krankheit zu werfen … und niemals etwas anderes zu ändern.

Ich würde … wissen, dass die meisten Dinge, von denen ich dachte, dass sie bedeutend wären, in Wirklichkeit gar keine Bedeutung haben.

Ich würde … niemals bitten. So versuchend es in Zeiten der Krise sein kann, ich würde wissen, dass Bitten und Flehen zu einer vermuteten höheren Macht vermutlich irgendwo im Himmel absolut nichts bewirkt … und nur dem Entfernen von dem WIRKLICHEN Gott in mir dient.

Ich würde … wissen, dass meine Bedürfnisse IMMER gedeckt werden … UNFEHLBAR. Oft in letzter Minute und oft von Quellen, die ich nicht erwartet hätte, aber UNFEHLBAR.

Ich würde … alles annehmen, was auch immer geschieht, wissend, dass ALLES in Perfekter Göttlicher Ordnung ist, sogar in den Zeiten von höllischem Chaos.

Ich würde … wissen, dass, wenn mir scheinbar schlechte oder negative Dinge passieren, besonders Gesundheit, Beziehungen und Finanzen betreffend, es deshalb ist, weil meine Seele, meine Göttlichkeit Dinge hat, die viel wichtiger sind, als meine kleinen, unbedeutenden menschlichen Wünsche oder meine fehlgeleiteten Gelüste nach persönlicher Macht und Kontrolle.

Ich würde … niemals auf IRGENDEIN altenergetisches, dualitätsbasiertes Buch schauen, oder auf einen Lehrer oder eine Lehre, von der spirituellen Art oder der Art von persönlicher Macht / menschliches Potential, um Hilfe, Antworten, Behaglichkeit, Einsicht, Rechtfertigung oder Bestätigung zu finden. Ich würde wissen, dass es KEIN(E-N) altenergetisches Werkzeug, Übung, Kurs, Programm, Tradition, Technik, Disziplin oder ‚Geheimnis’ gibt, das/die/der für den Übergang in das Neue funktioniert.

Ich würde … mich erinnern, dass, wenn ich jemals große Traurigkeit fühlte, oder schlimmer, mich fühlte, als ob ich sterben würde, es deshalb war, weil ich TATSÄCHLICH starb … mein altes Leben und mein altes Dualitäts-Selbst starben. Und ich würde mich auch daran erinnern … „Je größer der Tod, desto größer die Wiedergeburt!“

Ich würde … mich erinnern, dass ich loslassen und vertrauen KANN, dass der Göttlichkeit in mir vertraut werden KANN, und dass sie IMMER mein bestes und höchstes Interesse im Herzen hat.

Ich würde … niemals das Neue und Unbekannte fürchten und würde wissen, dass es eine ganze Menge sicherer und ECHTER ist als das Alte und Bekannte.

Ich würde … mich daran erinnern, dass es für jedes so genannte Problem auf dem Weg, egal wie scheinbar kompliziert, unheilvoll oder ‚unmöglich’, eine göttliche Lösung gibt, die großartiger und tiefgreifender ist als alles, was ich mir vorstellen hätte können.

Ich würde … niemals hartnäckig an Menschen oder Dingen festhalten, einschließlich Geld. Ich würde anstandslos alles loslassen, das gehen möchte oder gehen muss, wissend, dass das Neue nicht aus einem Berg von Gerümpel oder aus der Vergangenheit erzeugt wird, sondern aus der Leere, aus dem Nichts. Ich würde mich auch daran erinnern, dass all die Verluste letztlich Illusionen sind und perfekt zweckdienlich, da sie IMMER zu etwas Größerem führen – größer, als ich jemals dachte.

Und ich würde dieses Vorgehen voll und ganz jedem auf dem Pfad der Neuen Energie empfehlen.

Wenn das Herz darum trauert, was es verloren hat,
jubelt die Seele über das, was sie gefunden hat.


© Allen Stacker
Übersetzt von Reiner Maria mit Allens freundlicher Genehmigung.

Den englischen Originaltext findest du auf dieser Seite unten.

Service-Tipp

Frantworten

Frage und Antwort

Das Wort Frantwort steht für Frage und Antwort. Du stellst mir also eine Frage per E-Mail und erhältst von mir eine Antwort per E-Mail.

Deine Frage

Jede Art von Frage ist willkommen, egal, worum es geht. Wichtig ist, dass deine Frage so ausführlich wie möglich ist. Auf kurze, ungenaue Fragen gibt es ungenaue Antworten. Grammatikalisch gesehen handelt es sich oft um mehrere Fragen, die sich um ein bestimmtes Thema drehen, also um einen Fragenkomplex.

Lehre-Tipp

Du gehst in deine Souveränität

Dies ist ein Punkt, der von einem großen Teil der Erwachenden am liebsten, am längsten und am hartnäckigsten ignoriert wird. Du gehst in deine Souveränität, aber dein menschliches Selbst will das nicht. Mehr noch, es verabscheut nichts mehr als die Souveränität, weil es darin den Verlust jeglicher Sicherheit sieht. Aus menschlicher Sicht bedeutet es das auch. Die oft zitierte Komfortzone zu verlassen bedeutet, einen mutigen Schritt nach dem anderen in Richtung Souveränität zu gehen.

Kapitel: 
Hinweise

Buchtipp

Überlebst du noch, oder lebst du schon?

Diese dreiteilige Buchreihe wendet sich an Menschen, die ein „ganz normales" Leben führen und sich immer wieder denken, dass das Leben doch eigentlich mehr zu bieten haben sollte. Sie werden auf eine Reise geführt, die vom Wahsinn des „normalen" Lebens zu einem wirklichen, erfüllten Leben führt. Es wird aufgezeigt, wie das Leben wirklich funktioniert und wie der Mensch selbst es jeden Tag und jeden Moment unbewusst selbst gestaltet

Blogtipp

Konstanten

Reiners Blog

Als ich mir heute das Frühstück zubereitete, säuberte Joya gerade die Hundebetten. Der Kater Isi saß auf dem Tisch auf einer Zeitung und blickte gelassen bis gelangweilt in die Gegend. Da fiel mir eine Geschichte zu ihm ein, und ich erzählte Joya über eine geänderte nächtliche Verhaltensweise Isis. Joya sagte: „Ja, nur die Hundebetten bleiben dreckig. Wenigstens eine Konstante in diesen turbulenten Zeiten.“ Das meinte sie natürlich scherzhaft.