Mir ist bewusst geworden, wie Menschen (ich auch) sich schwer tun Geschenke an zu nehmen. Ich denke, dass hat mit dem Pflichtgefühl zu tun, dass so derart in den Köpfen der Menschen hängt. Kurz vor meiner Erleuchtung lernte ich erst das bedingungslose Annehmen kennen.
Heute morgen beim Duschen kam mir plötzlich ins Bewusstsein, dass ich das grösste Geschenk in diesem Erdendasein kriege und ich darf es einfach nur bedingungslos annehmen. Das göttliche Leben. Ich darf es einfach nur annehmen und muss nichts dafür tun. Diese Verknüpfung hat bei mir einen Knoten geöffnet. 😉
Genial 😀 Und genauso wie du…
Genial 😀 Und genauso wie du dieses göttliche Leben geschenkt bekommen hast, kannst du alles andere bedingungslos annehmen. Mittlerweile (nach sechs Jahren) fällt es mir leichter einfach so Geschenke anzunehmen. Ab und zu kommt doch noch diese Programmierung durch für ein Geschenk eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Aber es wird weniger. Das sitzt einfach verdammt tief. Da fällt mir gerade ein kleiner Versuch ein, den ich letztens gemacht habe und zwar wollte ich einfach mal aufschreiben was und wann ich etwas einfach so geschenkt bekommen habe... Ich hab das nach zwei Tagen wieder abgebrochen... Und zwar weil mir bewusst geworden ist, dass es jeden Tag so viel ist, soviele auch kleine Sachen, dass ich das gar nicht alles aufschreiben kann und will. Man muss wirklich nichts extra dafür tun.
Ich finde es faszinierend,…
Ich finde es faszinierend, welche Themen in letzter Zeit hier im Forum besprochen werden, hauprsächlich durch Jennys Initiative. Es sind wichtige und grundsätzliche Themen für erleuchtete Menschen.
Zur Sache selbst. Meine wesentlichste Erfahrung mit dem Annehmen-Können war im Jahr 2010 (auch 11) im Grünhexenland. Das war unmittelbar nach meiner großen Tremmumg von meiner Göttlichkeit. Genauer gesagt, nchdem ich aufgegeben habe. Denn durch das Aufgeben ist in Windeseile alles zu mir gekommen, was ich gebraucht und mir von Herzen gewünscht habe. Ich habe so unglaublich viele Geschenke erhalten, durchaus auch große, dass ich gewungen war, wirklich annehmen zu lernen und zu üben. Das hat schon früher begonnen und erst später aufgehört, aber der Herbst 2010 war die Spitze, wo es gar nicht anders ging, als das bedingunglose Annehmen zu üben. Wie ihr selbst sagt, ist das gar nicht so leicht.
Ich habe damals einen Blogeintrag darüber geschrieben, der in diesem Zusammenhang lesenswert ist.
In den Jahren danach hat sich mein Verhalten zu diesem Thema geändert. Ich habe begonnen, ziemlich viel nicht anzunehmen. Und zwar dann, wenn ich gesehen habe, dass beim Schenkenden eine Agenda dahinter steht. Ja, er schenkt mir etwas, aber erwartet eine zukünftige Gegenleistung. So wird versucht, Abhängigkeiten aufzubauen.
Das könnte mir theoretisch egal sein, ich hönnte mir sagen, das ist die Sache des Gebers, nicht meine. Und es wäre zutreffend und richtig. Praktisch will ich mein Leben weder komplizierter noch schwerer machen, also lehne ich ab und nehme das Geschenk nicht an. Wenn ich mich unter schlafenden Menschen bewege, bin ich vorsichtig. Ich sehe ja ohnehin auf den ersten Blick, worum es wirklich geht.
Hallo Reiner, ja da hast du…
Hallo Reiner,
ja da hast du Recht, alles sollte man auch nicht annehmen, vor allem wenn hinter dem Schenkenden eine Agenda steckt. Ich hatte diesbezüglich auch schon mal eine Streiterei vor etlichen Jahren, wo es um so etwas banales wie einen Kaffee ausgeben ging. Ich habe das damals irgendwie nicht verstanden, wie man deswegen beleidigt sein kann. Wenn ich jemanden einen Kaffee ausgebe, dann tue ich das weil ich demjenigen jetzt gerade eine Freude machen will und nicht weil ich erwarte von ihm das nächste Mal auch eingeladen zu werden. So ähnlich hatte ich das dann auch demjenigen klar gemacht. Das hatte mich damals echt erstaunt, wie kleinlich manche Menschen sind und sich sowas unwichtiges merken können. Von bestimmten Menschen nehme ich auch nichts mehr an, da schon offensichtlich ist, dass sie wieder eine Gegenleistung von mir erwarten.
Stimmt Jennifer, wenn man…
Stimmt Jennifer, wenn man mal so in sich geht und alles betrachtet, kann man so viele Geschenke entdecken, dass man sie nicht aufzählen kann…welche für mich nicht nur materiell sind oder durch einen Menschen an mich. Ich fühle mich oftmals unteranderem auch von der Natur/Tieren oder anderen kleinen Dingen/Situationen beschenkt. Deshalb fühle ich mich so reich.
Was du schreibst Reiner kenne ich auch, aber ich habe schon vor meiner Erleuchtung dieses komische Geschenksystem in meinem Umfeld durchbrochen und spreche diese ungeschriebenen Gesetze unverblümt und souverän an. Ich denke deshalb gerate ich gar nicht mehr in diese Situationen in meinem Umfeld. Oftmals sind es ja dann Menschen, welche dir dann diese Geschenke fast aufzwingen und dann stelle ich immer Fragen zu der Intention hinter diesem Geschenk und wenn diese Person es mir dann immer noch schenken möchte, dann sage ich nicht nein. 😄